Selena Gomez und Benny Blanco: Wahre Liebe oder die beste PR-Beziehung in der Geschichte Hollywoods?

Selena Gomez und Benny Blanco sind verheiratet. Offiziell, rechtsgültig, bestätigt mit einem Instagram-Post. Die eine Hälfte der Fans jubelt, die andere traut ihren Augen kaum. Eine der schönsten Frauen der Welt und ein Mann, der im allerersten Podcast-Folge seine dreckigen nackten Füße zur Schau gestellt hat. Irgendwas stimmt hier nicht, oder vielleicht ist genau das der Punkt.

Um zu verstehen, warum Selena Gomez dort ist, wo sie heute ist, muss man ganz am Anfang beginnen. Sie und Justin Bieber führten von 2010 bis 2018 eine Beziehung mit ständigen Trennungen und Versöhnungen: acht Jahre voller Drama, öffentlicher Zusammenbrüche und Paparazzi-Chaos. Jedes Mal, wenn sie glaubte, es sei vorbei, kam er zurück. Jedes Mal, wenn sie versuchte, weiterzumachen, zog er sie wieder zu sich. Die Welt schaute zu, wie eine junge Frau sich in einer Beziehung verlor, aus der sie einfach nicht herausfand. Was uns als Märchen verkauft wurde, war nach Selenas eigenen späteren Aussagen etwas weit Giftigeres.

Wie Justin ging: Eine Chronologie, die für sich selbst spricht

Was 2018 geschah, bringt viele Menschen noch heute auf die Palme. Selena und Justin fanden Ende 2017 wieder zueinander. Im März 2018 war es dann ein letztes Mal vorbei. Keine zwei Monate später wurde Justin mit Hailey Baldwin gesichtet. Im Juli waren sie verlobt. Im September heirateten sie standesamtlich. Man lasse das kurz sacken: Nach fast einem Jahrzehnt mit Selena brauchte Justin gerade einmal fünf Monate, um jemand anderen kennenzulernen, einen Antrag zu machen und zu heiraten. Selena dagegen war auf dem Weg in eine psychiatrische Klinik. Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache, und sie sind gnadenlos.